Sicher mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs

Viele Wohnmobile und Wohnwagen sind mit Gasheizungen oder Gasthermen ausgestattet, aus denen das giftige Kohlenmonoxid ausströmen kann. Häufig sind technische Defekte an den Geräten, verstopfte Abzüge oder eine mangelhafte Wartung die Ursache. Kohlenmonoxid ist ein farb,- geruch- und geschmackloses Gas, welches von Menschen nicht wahrgenommen werden kann, es entsteht bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen.

Dass offenes Grillfeuer in teilweise oder ganz geschlossenen Räumen zur Todesfalle werden kann, wird immer wieder vergessen oder unterschätzt.

Ein tragbarer Kohlenmonoxidmelder kann Ihnen die nötige Sicherheit bieten, da er frühzeitig vor gefährlichen CO-Konzentrationen in der Luft warnt. Das übersichtliche und multifunktionale LC-Display ermöglicht eine einfache Bedienung und Visualisierung der akuten Gefahrensituation durch Klartextanzeigen. Die Ansprechschwellen für CO Melder sind in der EN Norm 50291 definiert und vorgeschrieben.

Fragen Sie uns – wir beraten Sie gerne !

Metallbrandlöscher – auch mit flüssigem Löschmittel? Wir bieten Ihnen die Option mit unserer Lithium Serie 3, 6 und 9 Liter.

An Metallbrandfeuerlöscher werden verschiedene Anforderungen gestellt. Der Metallbrand oder auch Lithium Batterien-Brände sind individuell zu betrachten und bieten besondere Herausforderungen.
Einen Großteil erreichen wir mit unserem Flüssiglöschmittel.

Der Lithium X-Löscher von BAVARIA ist geeignet, Metallbrände fast aller Art wirkungsvoll zu löschen und vor allem vor Ausbreitung zu
schützen. Gefüllt mit hochwirksamem, umweltfreundlichem Mittel (Vermiculit-Dispersion) ermöglicht der Lithium X, hochaggressive Feuer von Lithium-, Magnesium- sowie Aluminiumlegierungen wie auch anderen Metallen zu löschen.
Das flüssige Löschmittel ist eine Aqua-Vermiculit-Dispersion (wässrige Vermiculit Dispersion), bei
der natürliche Vermiculit Kristalle in wässriger Lösung in der Schwebe gehalten werden. Die
mikroskopisch feinen Plättchen der Vermikulite gehörten zu den Mineralien der Silikate. Beim
Aufsprühen auf das brennende Metall verdampft das Wasser, die mikroskopisch kleinen Vermikulit-
Plättchen quellen auf und verschmelzen zu einer undurchlässigen Sperrschicht, die das Feuer
isolieren und dadurch auch die thermische Abstrahlung oberhalb dieser Sperrschicht sofort auf
unter 100°C absenken. Der LithiumX-Löscher von BAVARIA bringt das Löschmittel in einem feinen
Film auf das Brandgut auf, der sofort zu einer harten, mineralischen Isolierschicht verschmilzt.
Das flüssige Löschmittel eignet sich für klassische A- und D-Brände. Das Auflade-Gerät
besteht aus einem beschichteten Stahl-Behälter, dem Druckhebelventil mit innenliegender
Treibgaspatrone sowie dem montierten Schlauch mit spezieller Löschlanze und speziell
entwickelter Feinsprühdüse.

Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

Berlin – Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). „Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte.

Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:

  • Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
  • Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von Bewusstseinseintrübung.
  • Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.
  • Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der Wohnung.
  • Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern:

  • Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.
  • Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
  • Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme.

Sicherheitstipps der Berliner Feuerwehr für die Silvesternacht

Ein großer Teil der zu erwartenden Einsätze wird wieder auf unsachgemäßen oder fahrlässigen Umgang mit Silvesterfeuerwerk zurückzuführen sein. Wir möchten darum alle Berliner bitten, unsere Sicherheitstipps für die Silvesternacht zu beachten.

Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerkskörpern

  • Es sollte nur geprüftes Feuerwerk mit einer Registriernummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle gekauft werden. Denn illegales Feuerwerk ist lebensgefährlich!
  • Die Prüfung von Feuerwerk wird in Europa gemäß der Richtlinie pyrotechnische Gegenstände [2013/29/EU] durch 15 benannte Stellen in Europa durchgeführt.
  • Gebrauchsanweisungen des Feuerwerks vor der Silvesternacht in Ruhe lesen!
  • Raketen der Klasse II oder Kategorie F2 mit mehr als 20 g Knallsatz dürfen nur von Personen mit einer speziellen Erlaubnis oder einem Befähigungsschein erworben und gezündet werden.
  • Feuerwerk der Klasse II oder Kategorie F2 ist nur von Erwachsenen ab einem Alter von 18 Jahren und nur im Freien zu zünden!
  • Abbrennen von Feuerwerk der Klasse II oder Kategorie F2 ist nur zwischen Silvester 18:00 Uhr und Neujahr 07:00 Uhr erlaubt!
  • Feuerwerkskörper getrennt von Zündhölzern oder Feuerzeugen aufbewahren!
  • Beim „Knallen“ nie den gesamten Vorrat an Feuerwerk in einem Behältnis bereithalten!
  • Raketen nur aus Flaschen mit sicherem Stand (z.B. in einem Getränkekasten) von der Straße aus mit genügend Sicherheitsabstand zu Gebäuden, starten!
  • Mit Feuerwerkskörpern nicht auf Menschen, Tiere oder Gebäude zielen!
  • Tischfeuerwerk nur auf feuerfesten Unterlagen abbrennen – nicht in der Nähe von leicht entzündlichen Materialien!
  • Feuerwerk kann bei unsachgemäßem Umgang zu Verletzungen, Verbrennungen und zu Gehörschäden führen!
  • Kleinere Brandverletzungen sofort mit ca. 20°C kaltem Wasser 20 Minuten lang kühlen!
  • Feuerwerkskörper, die nicht explodiert sind, liegen lassen! Sie können noch viel später explodieren!

Tipps für die Silvesterparty

  • Vor Silvester brennbare Gegenstände vom Balkon entfernen!
  • In der Silvesternacht Fenster und Balkontüren geschlossen halten!
  • Keine Styropor-Flocken oder anderes brennbares Material als Dekoration verwenden! Brandgefahr!
  • Wo sind Notausgänge? Sind sie unverschlossen und nicht verstellt?
  • Veranstalter auf Sicherheitsmängel aufmerksam machen.
  • Veranstaltungen verlassen, wenn sie „unsicher“ sind.

Was tun, wenn es trotzdem zu einem Brand kommt?

  • Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu einem Brand kommen.
  • Brandraum sofort verlassen. Brandrauch ist tödlich!
  • Kinder, alte und pflegebedürftige Menschen sowie Tiere mitnehmen, Nachbarn warnen
  • Türen schließen, aber nicht abschließen.
  • Bei Brand im Treppenraum in der Wohnung bleiben und sich am Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar machen.
  • Über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmieren.
  • Wo ist was passiert? (Bei Notrufmeldungen von „Welcome 2017“ Laternennummer angeben)
  • Sind Personen im Gebäude vom Brand eingeschlossen?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Art von Verletzung/Erkrankung?
  • Wer meldet das Ereignis?
  • Ggf. ins Freie gehen und der Feuerwehr zeigen, wo es brennt.
  • Falls zu Silvester das Telefonnetz überlastet ist, erreichen Sie die Feuerwehr auch über Polizei- und Bundesgrenzschutz-Streifen, Busse und Straßenbahnen, U-, S- und Fernbahnhöfe, Taxis und jede Feuer- und Polizeiwache.

Berlin Firefighter Challenge

10. Berlin Firefighter Challenge auf dem Tempelhofer Feld

700 internationale Feuerwehrleute treten bei der 10. Berlin Firefighter Combat Challenge gegeneinander an

Der sportliche Wettkampf, der am 9. und 10. September auf dem Tempelhofer Feld in Berlin ausgetragen wird, hat es in sich: Mit 30 Kilogramm Gewicht am Körper simulieren Firefighter aus aller Welt einen Feuerwehreinsatz ­– in kompletter Einsatzkleidung mit Helm, Maske und Atemschutzgerät. Absolviert werden muss ein Parcours mit fünf verschiedenen Disziplinen, in wenigen Minuten und ohne Pause. Mit dabei sind jedes Jahr unzählige Zuschauer, die den knochenharten Extremsport gespannt verfolgen.

Auf dem Tempelhofer Feld sind es mehr als 700 Männer und Frauen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Norwegen, Ungarn, Polen, Frankreich und Tschechien. Gestartet wird sowohl einzeln, als Tandem oder auch als Staffel zu fünft. „Der Höhepunkt unser Veranstaltung ist das Staffelfinale, das am Samstagnachmittag ausgetragen wird“, sagt Mike Weikamm, Berliner Feuerwehrmann und Mitorganisator der Berlin Firefighter Combat Challenge.

Zeitplan:

Freitag 09.09.2016

10 Uhr Eröffnung und Wettkampfstart für Tandem- und Einzelstarter
18 Uhr Wettkampfende

Samstag 10.09.2016

9 Uhr Eröffnung und Wettkampfstart der Staffelvorrunden, Tandem- und  Einzelläufe
17 Uhr Beginn der Staffel K.O.-Runden
18 Uhr Siegerehrung

KATWARN – Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung

Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung

Ob zu Hause, unterwegs oder bei der Arbeit – KATWARN bringt behördliche Warnungen direkt und kostenlos auf Ihr Mobiltelefon.

KATWARN ist ein bundesweit einheitlicher Warndienst 
fürs Mobiltelefon. Bei Unglücksfällen wie Großbränden, Bombenfunden oder Wirbelstürmen senden die verantwortlichen Feuerwehrleitstellen, Landeslagezentren oder der Deutsche Wetterdienst über KATWARN Warninformationen orts- oder anlassbezogen an die Mobiltelefone der betroffenen Menschen. KATWARN bietet damit zusätzlich zu Lautsprecheransagen, Sirenen und Rundfunk Informationen, die lebenswichtig sein können.

Warnungen per KATWARN-App

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Betrieblicher Brandschutz – Löschpflicht bei entstehenden Bränden!

Unternehmer haben für intakte Feuerlöscheinrichtungen und eigene Brandschutzhelfer zur ersten Brandbekämpfung zu sorgen.

Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) kennt hier kein Pardon: „Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten und möglich ist“, so steht es in § 323c StGB, dem droht eine „Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe“. Unterlassene Hilfeleistung ist also kein Kavaliersdelikt.

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Haarspray löst Brandalarm aus

Falscher Alarm: Haarspray löst Brandalarm aus. Die Feuerwehr sollte nur kommen, wenn’s notwendig ist.

Wenn Feuerwehr, Polizei und Notarzt anrücken, kann das schon einmal am Haarspray liegen. Denn Rauchmelder unterscheiden nicht zwischen Wasserdampf, Sprühnebel oder Brandrauch. Wird ihnen die Luft zu dick, lösen sie Alarm aus.

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